Alperia veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

• Rund 181 Millionen Euro generierter Mehrwert für Südtirol

• Rund 62 Millionen Euro Investitionen in Infrastruktur und Anlagen

• 67 % der Stromnetze unterirdisch verlegt

• 59 % der Verträge mit lokalen Lieferanten abgeschlossen

 

Alperia hat für das Jahr 2017 den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe vorgelegt. Auf rund 100 Seiten zieht der Südtiroler Energiedienstleister Bilanz zu seinen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aktivitäten und definiert Ziele und Maßnahmen für die kommenden Jahre. Grundlage für den Nachhaltigkeitsbericht sind die weltweit anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI Standards).

Im Jahr 2016 begann Alperia damit ein gruppenübergreifendes Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen, um ökonomische, ökologische und soziale Ziele in Einklang zu bringen. Unter Einbindung wichtiger interner und externer Stakeholdergruppen, darunter Kunden, Aktionäre und Ufer- und Standortgemeinden, wurden 15 Themen definiert, die für Alperia als verantwortungsvoll handelndes Unternehmen wesentlich sind. Entlang der fünf strategischen Handlungsfelder „Territorium“, „Mitarbeiter“, „Green Mission“, „Entwicklung & Innovation“ sowie „Kunden“ wird detailliert über diese Themen berichtet. Zudem verabschiedete Alperia ein ehrgeiziges Nachhaltigkeitsprogramm mit Zielen und Maßnahmen für jedes der Themen, welche im  Nachhaltigkeitsbericht aufgelistet werden. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Erhöhung des Umsatzanteils mit nachhaltigen Produkten und Services, der Ausbau einer Smart Region Südtirol, die Reduzierung der Treibhausgase und die Förderung der Elektromobilität sowie die Schaffung eines Mehrwerts von 1,2 Milliarden Euro für Südtirol in fünf Jahren. „Unser Ziel ist ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen, das einen langfristigen Mehrwert für Südtirol, für seine Bevölkerung und für unsere Kunden schafft“, sagt Mauro Marchi, Aufsichtsratsvorsitzender von Alperia. 

Im Jahr 2017 generierte Alperia einen Mehrwert von rund 181 Millionen Euro für Südtirol, unter anderem in Form von Personalkosten, Steuern, Dividenden und Aufträgen an Südtiroler Betriebe – 59 Prozent der Verträge wurden mit lokalen Lieferanten abgeschlossen. Allein rund 16 Millionen Euro zahlte Alperia 2017 an Umweltgeldern, welche den Ufer- und Standortgemeinden zugutekommen. Die Investitionen in Infrastrukturen und Anlagen, welche Alperia betreibt, belaufen sich 2017 auf rund 62 Millionen Euro. Davon wurden 48 Prozent in die Energieverteilung investiert, so konnten bisher unter anderem 67 Prozent der Stromleitungen unterirdisch verlegt werden, zum Vorteil für Landschaft, Umwelt und Bevölkerung. 

„Die Gesellschafter haben klare Ziele in den Bereichen Energiewende und Innovation vorgegeben. In Bereichen also, in denen Alperia eine erstrangige Rolle spielen möchte. Mit unserem Nachhaltigkeitsmanagement werden wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Energieversorgung in Südtirol nachhaltiger, innovativer und sicherer zu gestalten und dank des Einsatzes neuer Technologien einen Prozess der Erneuerung einzuleiten“, so Wolfram Sparber, Vorstandsvorsitzender von Alperia. Die Verwendung erneuerbarer Energiequellen und moderner Systeme für die effizientere Energienutzung werden immer wichtiger. Alperia will diese Energiezukunft aktiv mitgestalten und investierte in diesem Zusammenhang 2017 mehr als eine Million Euro in Forschung und Innovation, um die Möglichkeiten der intelligenten Netze, der neuen Energiemodelle und neuer Energiedienstleistungen zu nutzen, zum Vorteil der Kunden und des gesamten Unternehmens. „Als moderner Energiedienstleister wollen wir unseren Kunden eine smarte und digitale Energiezukunft ermöglichen. Mit einer Vielzahl an Tätigkeiten im Bereich Ultrabreitband, Elektromobilität und Energieeffizienz wollen wir die Zukunft Südtirols nachhaltig und hin zu einer Smart Region gestalten“, sagt Johann Wohlfarter, Generaldirektor von Alperia. 

Alperia wird den Nachhaltigkeitsbericht jährlich aktualisieren und dabei auch über die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele berichten. Der Bericht wurde von einem externen  Wirtschaftsprüfer geprüft.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2017 von Alperia ist als PDF-Datei online.

v.l.: Johann Wohlfarter, Wolfram Sparber, Mauro Marchi