Alperia übernimmt Edison-Anteile an Südtiroler Kraftwerken

Neun Großkraftwerke werden ab heute definitiv von Alperia übernommen, nachdem gestern das sogenannte Closing der Edison-Operation erfolgt ist. Damit hält Alperia nun 100 % der Anteile an den 7 Hydros-Kraftwerken und 77 % an den beiden SELEDISON-Kraftwerken.

Mit dem sogenannten Closing der Operation hat Edison definitiv ihre 42-prozentige Beteiligung an den zwei SELEDISON-Kraftwerken und ihre 40-prozentige Beteiligung an den sieben Hydros-Werken abgetreten. Durch die jetzt vorgenommene Anteilsübernahme ist die Energiegesellschaft Alperia nun im Besitz von 100 Prozent der Hydros-Anteile und hat ihre Beteiligung an SELEDISON auf 77 Prozent ausgebaut. Die SELEDISON-Beteiligungen von Selfin (15 %) und Vinschger Gemeinden (8 %) bleiben unverändert.


Der Alperia-Vorstandsvorsitzende und frühere SEL-Präsident Wolfram Sparber stellt die wirtschaftlichen Vorteile der Anteilsübernahme in den Vordergrund: „Mit der Übernahme der Edison-Anteile bleiben Erträge und Steuern der großen ehemaligen Edison-Werke zur Gänze in Südtirol.“

 

Giovanni Polonioli, Präsident der Alperia Produktionsgesellschaft Alperia Green Power sieht im heutigen Closing die Chance von Synergien innerhalb der Produktionsgesellschaften der Alperia-Gruppe. 

 

Hydros betreibt die Wasserkraftwerke Barbian/Waidbruck, Marling, Laas/Martell, Bruneck, Wiesen/Pfitsch, Prembach und Graun. SELEDISON betreibt die Wasserkraftwerke Glurns und Kastelbell im Vinschgau.