Im Pustertal fließt Wasser
seit Jahrtausenden

Wir verwandeln es in saubere Energie

 

 

 

Ein umfangreiches Wassernetz

Das Wasserkraftwerk von Bruneck im Pustertal nutzt das Wasser des künstlichen Staubeckens von Olang, in den die Rienz und ihre Nebenflüsse, Antholzer-, Brunst-, Furkel- und Wielenbach, münden. Die Anlage liegt in den Gemeindegebieten von Welsberg, Olang, Rasen-Antholz, Percha und Bruneck, im Pustertal.

Das Einzugsgebiet des Wasserkraftwerks hat eine Gesamtfläche von 588 km², so groß wie 82.353 Fußballplätze. Die Hauptsperre an der Rienz dient zur Ableitung des Wassers, mit dem dann die darunterliegenden Turbinen angetrieben werden.

 

Dank ihrer besonderen Form kann die Staumauer unter dem Druck von Wasser und Eis elastisch bleiben und das gesamte Gewicht auf die seitlichen Talflanken ableiten.

Technische Daten

Einzugsgeblet

588 km2

Staumauerhöhe

51 m

Fallhöhe

200,75 m

Installierte Leistung

42 MW (zwei Maschinengruppen)

Durchschnittliche Jahresproduktion

151 GWh

Turbinenanzahl

2

Turbinentyp

Vertikale Francis-Turbine

 

 

 

Vom Projekt zur Baustelle

Die Anlage von Bruneck-Olang wurde von der Società Idroelettrica Atesina des Montecatini Konzerns in nur 24 Monaten zwischen 1957 und 1959 errichtet. Das Kraftwerk in der Kaverne nahm – noch ohne den Stausse Olang – im Juni 1958 nach nur einem Jahr Bauzeit seinen Betrieb auf. Nach Fertigstellung der Staumauer wurde ein Jahr später auch das künstliche Staubecken in Betrieb genommen. Die Anlage wies zu jener Zeit einige äußerst innovative Eigenschaften auf, deren wichtigste die Rohrleitung aus Spannbeton war, mit dem ein Teil des Zulauftunnels und die Druckwasserleitung gebaut waren.

2008 kehrte dank eines Abkommens mit Edison die Mehrheit der Anteile des Wasserkraftwerks von Bruneck-Olang zusammen mit weiteren sechs Südtiroler Kraftwerken, die früher Edison gehörten, in Südtiroler Hand zurück. Nach dem Zusammenschluss zwischen SEL und AEW im Jahr 2016 wurden sämtliche Anteile von Alperia Greenpower, einer Tochtergesellschaft von Alperia, übernommen.

 

Der Betrieb eines Wasserkraftwerks hängt vom Gleichgewicht des genutzten Wassers der Gebirgsbäche, Flüsse und Seen ab; deshalb ist deren naturnahe Beschaff enheit von größter Wichtigkeit für den Schutz der darin lebenden Flora und Fauna.

 

 

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