Lappach

Wasserkraft im
Mühlwalder Tal




 

Von der Natur für die Natur

Das Wasserkraftwerk Lappach in der Gemeinde Mühlwald, im gleichnamigen Seitental des Tauferer Ahrntals gelegen, wird vom Neves-Stausee gespeist. Dieser liegt unterhalb von drei der höchsten Gipfel des Zillertals und ist der nördlichste Stausee Italiens. In 1860 Meter Meereshöhe nimmt er das Wasser der Gebirgsbäche aus einem Einzugsgebiet von mehr als 32,5 km2 auf.

Aus dem Stausee wird das Wasser in eine 5 km lange Druckrohrleitung mit starkem Gefälle geleitet, die das Wasser mit hoher Geschwindigkeit in das Kraftwerk leitet, das unterhalb, im Ortsteil Unterlappach, liegt. Vor dem Kraftwerk befindet sich das Umspannwerk, wo die erzeugte Energie auf 132 kV umgewandelt wird, damit sie in das nationale Hochspannungsstromnetz eingespeist werden kann.

 

Mit einer Höhe von 95 Metern ist die Kuppelstaumauer von Neves die höchste Staumauer Südtirols. Der Stausee hat ein Fassungsvermögen von mehr als 15.000.000 m3, was 5.000 olympischen Schwimmbecken entspricht.

Teschnische Daten

Einzugsgeblet

32,5 km2

Staumauerhöhe

95 m

Fallhöhe

591 m

Installierte Leistung

29,84 MW (zwei Maschinengruppen)

Durchschnittliche Jahresproduktion

73 GWh

Turbinenanzahl

2

Turbinentyp

Horizontale Pelton-Turbine

 

 

 

Mit der Modernisierung in Richtung Zukunft

In nur 18 Monaten (von Juni 2011 bis Dezember 2012) wurde das Wasserkraftwerk Lappach modernisiert und an die heutigen technologischen Standards angepasst, um einen effizienteren Betrieb zu gewährleisten. Dabei wurden hauptsächlich die Turbinen, Generatoren, Transformatoren und Drosselklappen ausgetauscht sowie die jeweils dazugehörigen Kontroll- und Automatisierungssteuerungen des Kraftwerks.

Im Frühjahr 2014 fanden zusätzlich Arbeiten am Neves-Stausee statt, so wurde ein Damm errichtet, der künftig den Stausee vor Schutt und Murenabgängen schützt. Die Arbeiten wurden mit den Umweltgeldern finanziert, die von Alperia Greenpower als Betreiber des Kraftwerks bereitgestellt wurden.

 

Mit diesen Arbeiten wurde der Wirkungsgrad verbessert und – mit dem Einbau neuer Systeme zur Steuerung des Wasserflusses und neuer Schutzeinrichtungen für die Maschinensätze – die Sicherheit des Kraftwerks erhöht.

 

 

Umweltpläne

Um die Auswirkungen der Wasserkrafterzeugung auf die Umwelt möglichst gering zu halten, investiert Alperia in 30 Jahren ca. 400 Millionen Euro in Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung von Umwelt und Landschaft und zugunsten der Bevölkerung in den Ufer- und Standortgemeinden, in denen sich die Wasserkraftwerke befinden. Dazu gehört auch das Kraftwerk Lappach. 

Erfahren Sie mehr über die Umweltpläne >

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