Mühlen

Im Ahrntal produzieren wir Energie
im Rhythmus der Natur




 

 

Saubere Energie für eine nachhaltige Zukunft

Das Wasserkraftwerk von Mühlen in Taufers liegt am Eingang des Mühlwaldertals, einem Seitental des Tauferer Tals. Der Name des Mühlwaldertals kommt von den heute zum großen Teil verschwundenen Mühlen, die früher die Wasserläufe des Tals nutzten, darunter den Mühlwalder Bach, einen Gebirgsbach mit einer Länge von ca. 22 km. Zu Füßen der Ortschaft Mühlwald bildet der Mühlwalder Bach in 1.140 m ü. M. ein künstliches Becken, in dem das Wasser für den Betrieb des Kraftwerks gespeichert wird.

Das Kraftwerk von Mühlwald ist ein Laufwasserkraftwerk, das heißt, dass die Anlage den Zufluss nicht regulieren kann, weshalb sie nur auf die Wasserführung des Bachs angewiesen ist. Die Energieproduktion hängt also vom Wasserstand des Mühlwaldbachs ab: führt er Niedrigwasser und sinkt unter einen bestimmten Mindestpegel, hört auch die Stromproduktion auf.

 

Das Kraftwerk von Mühlwald sieht nur klein aus: in Wirklichkeit produziert es genügend Energie für den Bedarf von ca. 17.000 Personen, was der Bevölkerung von Bruneck entspricht.

Technische Daten

Einzugsgeblet

97 km2

Fallhöhe

276 m

Installierte Leistung

16,52 MW (zwei Maschinengruppen)

Durchschnittliche Jahresproduktion

56 GWh

Turbinenanzahl

2

Turbinentyp

Horizontale Pelton-Turbine

 

 

 

Dank der Renovierung hält die Zukunft ihren Einzug

Von 2012 bis 2015 fanden am Wasserkraftwerk Mühlen in Taufers verschiedene Renovierungs- und Ausbaumaßnahmen statt. Gegenstand der Arbeiten waren die Wasserfassung, die Ventilkammer und das Zentralgebäude, mit einer Gesamtinvestition von 16,5 Millionen Euro und mehr als 17.000 Arbeitsstunden.

2015 wurden außerordentliche Wartungsmaßnahmen am Staubecken Mühlwald vorgenommen, das fast vollständig trockengelegt wurde, um die Sedimente zu entfernen, die sich mit der Zeit abgelagert hatten. Vor Beginn der Arbeiten waren fast 90 % des Speichervolumens des Beckens verlandet. Gleichzeitig mit der Entfernung der Sedimente wurden die großen Sperrbauwerke mit moderneren Sektorwehren für eine höhere hydraulische Sicherheit des Staudamms ersetzt.

 

Aus dem See wurden mehr als 80.000 m3 Material entfernt und so die Kapazität des Sees wieder erhöht.

Umweltpläne

Um die Auswirkungen der Wasserkrafterzeugung auf die Umwelt möglichst gering zu halten, hat sich Alperia engagiert, in 30 Jahren ca. 400 Millionen Euro für Verbesserungs- und Erhaltungsmaßnahmen der Landschaft und der Umwelt der Gemeinden zu investieren, auf deren Gebiet sich Wasserkraftwerke befinden, und dazu gehört auch Mühlen. 

Erfahren Sie mehr über die Umweltpläne >

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