Eine Technologie, die Wärme liefert
und unsere Umwelt schont

Fernheizwerk Meran

 

 

Mit unserem Fernwärmenetz in Meran versorgen wir die Gemeinden Meran und Algund mit umweltfreundlicher Wärme. Dank der hohen Leistungsfähigkeit der Anlage und moderner Technologie können wir jährlich 8.800 Tonnen CO2 Emissionen einsparen. Dies kommt einer CO2-Absorption von einer Waldfläche von ungefähr fünf Quadratmeter gleich, was einem Fünftel des Gemeindegebietes von Meran entspricht. 

Woher kommt die Wärme?

Die Wärme des Meraner Fernwärmenetzes wird auf ökologischer Weise in verschiedenen Produktionsanlagen erzeugt. Es handelt sich vorwiegend um Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen und somit eine sehr hohe Energieeffizienz gewährleisten können. Außerdem wird industrielle Abwärme genutzt. Das heißt die Wärme, die bei Industrieprozessen als Nebenprodukt anfällt und ungenutzt an die Umgebung abgegeben werden würde, wird für die Versorgung der am Fernwärmenetz angeschlossenen Kunden genutzt.

 

Von den Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen wird die Wärme in Form von Warmwasser in das Fernwärmenetz –  ein ringförmig angelegtes und unterirdisch verlegtes Leitungsnetz – eingespeist und den angeschlossenen Gebäuden in der Gemeinde zugeführt. Über einen Wärmetauscher, der bei der Übergabestation des Kunden installiert ist, wird die Wärmeenergie vom Warmwasser aus dem Fernwärmenetz an die kundeneigene Heizungs-/Warmwasseraufbereitungsanlage abgetreten. Es handelt sich um eine Wärmeübertragung ohne Wasserlieferung. Nachdem das Wasser aus dem Fernwärmenetz seine Wärme abgegeben hat, kehrt es zum Fernheizwerk zurück, wo es wieder erhitzt wird, und der Kreislauf beginnt von neuem. Die Wärme, die dem Kunden direkt im Haus zur Verfügung gestellt wird, wird nach sehr hohen Effizienz- und Umweltstandards erzeugt. 

Das Fernheizwerk Untermais: Bei der Produktionsanlage in der Handwerkerzone in Untermais handelt es sich um eine methangasbetriebene KWK-Anlage, die sowohl Wärmeenergie als auch Strom erzeugt und mit Spitzenkesseln, die bei Wärmespitzen oder Störungen in Betrieb genommen werden, ausgestattet ist. Die KWK-Anlage tritt die Wärme an das Netz ab und liefert gleichzeitig Dampf an die angrenzende Firma Zipperle. Somit werden die Ressourcen optimal genutzt.

Das Heizkraftwerk bei der Therme Meran: Die KWK-Anlage bei der Therme Meran ist mit zwei methangasbetriebenen BHKW und mit methangasbetriebenen Spitzenkesseln ausgestattet. Die damit erzeugte Wärme ist sowohl für den  Bedarf der Therme als auch für das städtische Wärmenetz bestimmt. Die Anlage verfügt auch über ein System zur Erzeugung von Kälteenergie für den Bedarf der Therme Meran.

Die Anlage „Ex-Bosin": Die Anlage im Gewerbegebiet „Ex-Bosin-Kaserne" besteht hingegen aus zwei erdgasbetriebenen Warmwasserkesseln und aus vier Pufferspeichern, welche es ermöglichen, den thermischen Spitzenbedarf auszugleichen.

Die Wärmerückgewinnungsanlage in Sinich: Die bei der Firma MEMC in Sinich installierte Anlage nutzt die Abwärme, die bei den Produktionsprozessen der MEMC entsteht und ansonsten ungenutzt an die Umgebung abgegeben werden würde.

Notrufnummer

Bei technischen Störungen sind wir jeden Tag 24 Stunden für Sie im Einsatz.
T 800 816 800

Möchten Sie sich an das Fernwärmenetz anschließen? Wünschen Sie mehr Informationen? 

T 0471 986 128
E-Mailadresse waerme@alperia.eu

Informationen zu den Angeboten und Unterlagen finden Sie auf unserer Kundenseite

 

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Eine neue Produktionsanlage

In den nächsten Jahren ist ein weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes vorgesehen, vor allem durch den Anschluss neuer Kunden an die bereits verlegten Backbones („Verdichtung“ des Verteilungsnetzes). Zwischen der Gemeinde Meran und dem Ortsteil Sinich wird ein neues Heizwerk von Alperia Ecoplus entstehen, das die Gesamtkapazität der Wärmeerzeugeranlagen in Meran erhöhen wird und somit neue Erweiterungen des Fernwärmenetzes ermöglicht. Letzte Woche begannen die Bauarbeiten für das Heizwerk. Ziel ist es, bereits in der zweiten Hälfte der Heizsaison 2020-2021, die heizungsbedingten CO2-Emissionen in der Stadtgemeinde Meran zu reduzieren.


Biomasse gilt als eine erneuerbare Energiequelle, weil die bei der Verbrennung freigesetzte
CO2–Menge derjenigen entspricht, die eine Pflanze im eigenen Zellgewebe im Laufe der Wachstumsphase ansammelt. Die Verbrennung von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern trägt daher nicht zur Steigerung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei. 
 

 

 

Wichtigste Energie- und Umweltdaten
Das neue Heizwerk wird in der Lage sein, 27.000 MWh thermische Energie pro Jahr zu erzeugen, was der Wärmemenge entspricht, die zur Beheizung von ca. 2.500 jeweils 100 m2 großen Wohnungen in der konventionellen Energieklasse benötigt wird.

Herkunft der Biomasse und Luftemissionen
Größerer Wert wird auch auf die Herkunft der für das neue Heizwerk eingesetzten Biomasse gelegt. Was die Beschaffung der Biomasse anbelangt, wird Alperia dasselbe strenge Qualitäts- und Herkunftskontrollsystem wie bei den anderen mit Biomasse betriebenen Heizwerken der Gruppe (Schlanders, Klausen, Latzfons und  Sexten) anwenden. Dies wird eine weitere Reduzierung der CO2-Emissionen garantieren. Das neue Biomasseheizwerk wird einen Gesamtausstoß von CO2 erzeugen, der mit dem von nicht mehr als fünfzig traditionellen holzbeheizten Kaminen vergleichbar ist.

 

 

Die Vorteile der sauberen und günstigen Fernwärme

Mit einem Anschluss an das Fernwärmenetz sparen Sie nicht nur mit den günstigen Tarifen, sondern auch mit den geringeren Kosten für die Anlage und deren Wartung. Die Fernwärme nutzen Sie über eine einfache Unterstation, ganz ohne Heizkessel. Das bedeutet keine Verbrennung, keine offenen Flammen, keine Schornsteine in Ihrem Haus, und damit mehr Sicherheit, mehr Komfort und weniger Wartungsprobleme. Genießen Sie saubere und natürliche Wärme. Für Sie und Ihre Familie.