Unser Ziel ist ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen, das einen langfristigen Mehrwert für Südtirol, seine Bevölkerung und unsere Kunden schafft.

Als Südtiroler Unternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für die Natur, für die Bevölkerung und für das Land und seine Zukunft.
Mehr als 180 Millionen Euro erwirtschaftete Alperia 2017 als direkten Mehrwert für Südtirol. Rund 70 Millionen Euro davon wurden unter anderem in Form von Steuern, Umweltbeiträgen, Energieabgaben und eine kostenfreie Strombereitstellung an die öffentliche Hand ausgeschüttet. 15,2 Mio. Euro waren Zahlungen an die Kapitalgeber in Form von Dividenden, circa 68 Mio. Euro wurden als Gehälter und betriebliche Sozialleistungen an die Mitarbeiter ausgezahlt, während 1,7 Mio. Euro in Form von Sponsoring und Spenden als Investitionen in die örtlichen Gemeinschaften geflossen sind. Weitere 26,5 Mio. Euro entfielen auf Aufträge an Südtiroler Betriebe. Dieser von Alperia generierte Mehrwert kommt indirekt dem gesamten Territorium zugute. Die politischen Institutionen können nicht nur mit den Dividenden, sondern auch mit den gezahlten Steuern und Abgaben zahlreiche öffentliche Leistungen finanzieren, zum Vorteil für die Bevölkerung.

Die Sicherheit unserer Stauanlagen

Alle von Alperia betriebenen Stauanlagen sind mit einem ausgedehnten Überwachungssystem ausgestattet. Die Daten laufen im Fernüberwachungszentrum in Bozen zusammen, von wo aus sie in Echtzeit kontrolliert werden. Zweimal jährlich besuchen zudem Vertreter der Behörde für Stauanlagen (Ufficio Tecnico per le Dighe di Venezia) des Ministeriums für Infrastruktur die großen Anlagen, um detaillierte Inspektionen durchzuführen. Für die Kontrolle der kleineren Stauwerke ist hingegen das Amt für Stauanlagen der Autonomen Provinz Bozen zuständig. 

Bei ungewöhnlichen Witterungsbedingungen setzt Alperia zusätzliches technisches Personal in den Stauanlagen ein. Während eines Hochwassers werden die Wasserstandsdaten in den Stauanlagen sowie die an den großen Stauanlagen abgelassene und abgezweigte Wassermenge vom Fernüberwachungszentrum an die Leitstelle der Zivilschutzbehörde der Autonomen Provinz Bozen weiter geleitet. Dank dieser Kontrollen haben wir die Möglichkeit, das Wasservolumen, das während eines Hochwassers talabwärts fließt zurückzuhalten, um so die maximale Wassermenge und folglich die Kraft des Wassers zu verringern. Dadurch wird der Bevölkerung eine höhere Sicherheit gewährleistet und die möglichen Auswirkungen auf das Ökosystem begrenzt.

Infrastrukturinvestitionen und Sicherheit

Um eine sichere und effiziente Energieversorgung für die Bevölkerung in Südtirol zu garantieren und ein modernes Dienstleistungsangebot zum Mehrwert der Kunden anbieten zu können, investiert Alperia jährlich große Summen in die Energienetze und Produktionsanlagen.

Allein im Jahr 2017 beliefen sich die Investitionen auf insgesamt knapp 62 Millionen Euro. Mit knapp 30 Mio. Euro entfiel ein Großteil der Investitionen auf die Stromverteilung. Wo es möglich ist, werden neue Stromleitungen unterirdisch verlegt, um Beeinträchtigungen der Umwelt und Landschaft durch die sichtbaren Strommasten und -leitungen zu verringern und gleichzeitig die Resilienz des Stromnetzes zu verbessern. Dies ist beispielsweise bei extremen Witterungsbedingungen positiv, wie starkem Schneefall, weil es dann nicht mehr zu Störungen und Ausfällen kommt.
Die Investitionen im Bereich Fernwärme belaufen sich auf 8,6 Mio. Euro. Diese verteilten sich hauptsächlich auf die Erweiterung des Fernwärmenetzes in Meran sowie den Ausbau des Fernwärmenetzes in Bozen mit dem neuen Wärmespeicher.
Im Bereich der Energieproduktion aus Südtiroler Wasserkraft lagen die Investitionen 2017 bei fast 17 Mio. Euro. Wasserkraft gilt als eine der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen und eignet sich aufgrund der Gebirgslandschaft in Südtirol optimal zur Stromerzeugung.