Wie wird das Pumpspeicherwerk an das Hochspannungsnetz angebunden? 

Die Projektidee sieht einen Anschluss an das nationale 220-kV-Übertragungsnetz vor, das vom nationalen Strombetreiber Terna betrieben wird. Da die Kapazität der aktuellen Freileitung nicht mehr ausreichend wäre, ist es vorgesehen, ein neues Erdkabel zwischen dem Kavernenportal und dem Umspannwerk von Lana entlang der Landesstraße zu errichten. Die aktuelle Bestandsleitung würde dabei bestehen bleiben, denn eine vollständige Umsetzung als reine Erdkabelverbindung ist aus technischen Gründen nicht möglich. 

Basisvariante „Erdkabel“ 

 

Zusätzlich zur Basisvariante „Erdkabel“ hat Terna eine Alternativariante vorgeschlagen: Diese sieht den Bau einer neuen 220-kV-Freileitung außerhalb der Wohngebiete vor, entweder orographisch rechts oder links des Tales. Im Gegensatz zur Basisvariante würde dabei die bestehende Freileitung vollständig abgebaut werden. Für die neue Leitung käme die innovative Terna-5F-Technologie zum Einsatz, welche die elektromagnetischen Felder deutlich reduziert. 

Die Alternativvarianten stellen mögliche Optionen dar, die auf Wunsch der Gemeinden umgesetzt werden könnten. Ansonsten würde die Basisvariante „Erdkabel“ realisiert werden. 

 

 

Alternative Varianten