Nach dem erfolgreichen Abschluss umfangreicher Bau- und Instandhaltungsarbeiten beginnt Alperia am heutigen 11. März mit der schrittweisen Wiederbefüllung des Zoggler Stausees im Ultental.

Nach dem positiven Gutachten seitens der Direktion Große Stauanlagen, der externen Gutachter der Universität Innsbruck und nach erfolgter Information der zuständigen Stellen im Zivilschutz erfolgt die Wiederbefüllung entsprechend den üblichen Sicherheitsvorgaben langsam und stufenweise unter kontinuierlicher Überwachung aller Messwerte am Staudamm. Innerhalb Sommer 2026 wird erwartet, dass der Zoggler Stausee wieder das für diese Jahreszeit übliche Niveau erreicht.

Der beschädigte Bereich der Schleusenkammer sowie ein darunterliegender, nicht mehr genutzter Abzweigstollen wurden vollständig mit Stahlbeton verfüllt und damit dauerhaft gesichert.

In den vergangenen Monaten wurden neben den obgenannten notwendigen Reparaturen auch zahlreiche bereits vor dem Wasseraustritt geplante Instandhaltungsarbeiten an der Anlage umgesetzt. So wurden beide Grundablassschütze samt Steuerhydraulik erneuert und die ersten 80 Meter des Grundablassstollens mittels glasfaserverstärkter Inlinerrohre saniert. Zudem erfolgte die Sanierung und Versiegelung der Asphaltbetonoberflächendichtung an der Wasserseite des Stausees.

Parallel zur Wiederbefüllung setzt Alperia bis in die Sommermonate zusätzliche außerordentliche Instandhaltungsmaßnahmen am Triebwasserweg Zoggler Stausee–St. Pankraz fort. Nach Abschluss sämtlicher Arbeiten ist eine abschließende Gesamtbegutachtung durch die Universität Innsbruck vorgesehen.