Wir möchten ein Partner bei der Entwicklung von Komplettlösungen sein, der in der Lage ist, die jungen Generationen zur Energiewende zu führen.

Zur Eindämmung der Auswirkungen infolge des Klimawandels ist es unerlässlich, eine stufenweise Energiewende einzuleiten. Dabei handelt es sich um den Übergang von einem auf fossile Brennstoffe konzentrierten Energiemix zu nachhaltigeren Energieproduktions- und -konsummustern, die auf erneuerbaren Quellen basieren.

Alperia und sein Beitrag zur Energiewende:

centrale brunico

Mehr erneuerbare Energie

Die Energiewende ist für uns ein dringendes Thema, das keinen Aufschub mehr duldet. Deshalb wollen wir unsere Energie hauptsächlich aus erneuerbaren Quellen wie Wasser gewinnen (heute sind wir schon bei 93 %), möchten jedoch diesen Anteil durch Investitionen in andere grüne Energielösungen erhöhen:

  • wir bauen Fernwärmesysteme, die mit Wärme aus Biomasse und festen Siedlungsabfällen betrieben werden;
  • wir entwickeln Photovoltaiklösungen für Privathaushalte und die Industrie;
  • wir investieren in den Bau von Anlagen mit grünem Wasserstoff und
  • arbeiten am Bau von Biomethananlagen für Unternehmen.
Reterete elettrica nazionale

Mehr Energieeffizienz

Wir ergreifen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, indem wir Energieeinsparungen, eine verbesserte Unternehmensleistung und eine effiziente Energienutzung unterstützen.

2020 schuf Alperia die Stelle eines Energy Manager, mit dem die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Emissionen beschleunigt sowie in der Gruppe ein strukturierter Prozess zur Berichterstattung bezüglich der Emissionen eingeführt wurden.

Nicht für uns selbst, sondern auch für unsere Kunden haben wir Lösungen für die energetische Sanierung von Gebäuden, die Dekarbonisierung sowie die Nutzung fortschrittlicher und prädiktiver Automationssysteme (Sybil Solution) ausgearbeitet, denen es gelingt, komplexe Produktionssysteme sowie Klimatisierungssysteme für Gebäude zu optimieren.

 

meno co2

Weniger CO2-Emissionen

Alperia startete wichtige Maßnahmen zur Emissionsreduktion, ausgehend von den Zielen der Vision 2031, deren letztendliches Ziel es ist, Net Zero bis 2040 zu erreichen: 

  • ausschließlicher Verkauf von Ökostrom und progressiver Verkauf von Green Gas und Biomethan;
  • Umstieg auf Biomasseanlagen oder andere Fernwärmequellen/-technologien;
  • Elektrifizierung des Fuhrparks, sofern möglich;
  • Reduzierung der Erdgasbeheizung von Büros und Erhöhung der erneuerbaren Energie mit Erweiterung der Photovoltaik auf den Dächern der Bürogebäude;
  • Verträge über die Lieferung von Ökostrom;
  • Sensibilisierung des Personals und Abbau der Verschwendungen;
  • Capture-&-Storage-Projekte.
biodiversità

Mehr biologische Vielfalt

Wir setzen uns dafür ein, die Umwelt und ihre Artenvielfalt zu schützen, und starteten diesbezüglich zwei Community-Investment-Projekte: eins zur Förderung der biologischen Vielfalt und eins zur Aufforstung in Zusammenarbeit mit Rete Clima. Wir führen verschiedene Maßnahmen zur Konsolidierung des Fischbestands durch, bauen Fischtreppen an den Wasserfassungen, führen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer durch und kümmern uns um die Überwachung und das Management der Restwassermenge. Zudem führen wir Maßnahmen durch, um die nachhaltige Verwendung von Wasser in Zusammenarbeit mit den lokalen Landwirten und den Gemeinden zu fördern.

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Unser Engagement für das Territorium

Wir von Alperia wollen bei der Gestaltung eines nachhaltigen und innovativen Ökosystems auch auf lokaler Ebene in den Gebieten, in denen wir tätig sind, eine führende Rolle einnehmen mit dem Ziel, den Wert und das Wohlergehen der Gemeinschaft zu bewahren.

Wir haben beschlossen, in Südtirol zu beginnen, in dem Gebiet, in dem unsere Wurzeln sind. Es soll eine hochmoderne Smart Region werden, um den Dialog zwischen städtischen und außerstädtischen Gebieten durch innovative Lösungen zu fördern.

Mit dem Projekt Smart Region beabsichtigen wir, ein bestimmtes Gebiet von einer integrierten digitalen Infrastruktur mit öffentlicher Beleuchtung, Glasfaser, elektrischen Ladestationen, Videoüberwachung und IoT-Sensoren profitieren zu lassen. Diese ermöglichen einen effizienteren Energieverbrauch, indem Energiesparmaßnahmen angewandt und der CO2-Verbrauch reduziert wird.

Zur Sicherstellung der Wasserstoffversorgung betreibt das Institut für Innovative Technologien (IIT), zu dessen Hauptgesellschaftern Alperia gehört, das Bozner Wasserstoffzentrum. Dieses umfasst eine Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse mit angeschlossenem Speicher sowie die erste öffentliche Wasserstofftankstelle Italiens. Durch die Beteiligung an verschiedenen EU-Projekten (z. B. CHIC, HyFIVE, LIFEalps) hat das Land ein umfangreiches Know-how zur Verfügung, das sich als immer wichtiger erweist.

Wasserstoff wird die Rolle eines Energieträgers übernehmen, der es ermöglicht, einige Lücken zu schließen, die grüne Energie vor allem im Hinblick auf die Speicherung aufweist, und die Emissionen in den sogenannten „Hard-to-abate-Sektoren“, die schwer zu elektrifizieren sind, zu verringern. Damit fördern wir nicht nur die emissionsfreie Mobilität, sondern ganz Südtirol als technologisches Innovationsland und grüne Modellregion.