Alperia hat einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Biomethan an Dolomites Milk unterzeichnet, Hersteller von Molke und Milchpulver für internationale Lebensmittelmarken.

Es handelt sich um einen der ersten in Italien abgeschlossenen Biomethane Purchase Agreements (BPA), der einen wichtigen Schritt für die Nachhaltigkeit, die Kreislaufwirtschaft und die Dekarbonisierung der Lebensmittelversorgungskette in Südtirol darstellt und die Rolle von Alperia als wichtiger Akteur in der Energiewende stärkt.

Der Vertrag sieht die Lieferung von 2 Millionen Standardkubikmetern Biomethan pro Jahr an Dolomites Milk vor. Auch Bio Energie aus St. Lorenzen ist als Biomethanproduzent in das Abkommen eingebunden.

Dolomites Milk wird das Biomethan über Alperia beziehen, das sich um die gesamte Logistik kümmert und die Lieferung an den Endkunden sicherstellt. Bei einem Gesamtverbrauch von rund 3 Millionen Standardkubikmetern pro Jahr wird Alperia außerdem das Erdgas liefern, das zur Deckung des gesamten Energiebedarfs erforderlich ist, und gewährleistet so Versorgungskontinuität, die Rückverfolgbarkeit des Produkts und einen vereinfachten Betriebsablauf für alle Beteiligten.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von sieben Jahren und kann um weitere drei Jahre verlängert werden, was den Willen der Parteien zu einer stabilen, langfristigen Beziehung unterstreicht. Ziel der Vereinbarung ist es, die Produktionsplanung zu unterstützen, Biomethan als erneuerbare Energiequelle aufzuwerten und konkret zur Reduzierung der CO₂-Emissionen entlang der Lebensmittelversorgungskette beizutragen.

„Wir sind stolz darauf, zu den ersten in Italien zu gehören, die eine solche langfristige Vereinbarung über die Lieferung von Biomethan abgeschlossen haben“, betont Luis Amort, CEO von Alperia, „und damit unsere aktive Rolle bei der Energiewende und der Einführung konkreter Instrumente zur Förderung der Kreislaufwirtschaft zu bekräftigen. Das Modell bietet Stabilität für industrielle Planung und Investitionen in die Biomethanproduktion, stärkt die Lieferkette und dient als national reproduzierbares Beispiel.“

„Diese mehrjährige Vereinbarung über die Lieferung von Biomethan ist eine strategische Entscheidung, um die Energieversorgungssicherheit unserer

Lieferkette zu stärken, die Dekarbonisierung zu beschleunigen und ein konkretes Modell der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben“, so Wanda Hager, Managing Director Agriculture & Procurement Loacker AG. „Durch die Integration eines bedeutenden Anteils an erneuerbarem Gas in unsere Versorgungsbasis sichern wir die Betriebskontinuität, reduzieren die Anfälligkeit gegenüber Marktvolatilität und bringen unsere ESG-Ziele messbar mit dem Wachstum des Business in Einklang.“